| max reger (1873 - 1916) |
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»Während einzelne zeitgenössische Komponisten sich noch auf einige wenige tonale Wendungen stützen, spüren die meisten nur zu gut, was durch die Werke Wagners, Strauss', Mahlers, Regers, Debussys, Puccinis und anderer ausgelöst wird. Und sie haben sich, dadurch angeregt, auf harmonisches Terrain begeben, das man bequem als Emanzipation der Dissonanz charakterisieren kann. [...] Es ist nicht notwendig, hier noch einmal die wohlbekannten Details zu wiederholen, denn heute versteht ein jeder die Entwicklung von Schubert über Wagner zu Reger, Richard Strauss, Mahler, Debussy und anderen. Es ist vielmehr wichtig zu bemerken, daß diese Entwicklung bereits mit der Entdeckung der Dur- und Moll-Tonalität begann und daß die Musik sich zu keiner Zeit auf die sieben Töne der Tonleiter einschränken ließ.« |
| (Arnold Schönberg, Essays, 1934-1946) |